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Münzfälschungen kennt man schon, seit es Münzen gibt. Die Herstellung von Umlauffälschungen wird als Falschmünzerei bezeichnet, die herstellenden Personen nennt man Falschmünzer. Falschmünzen kann man in 3 Kategorien einteilen:
Automatenfälschung
Dieses sind die einfachsten Fälschungen, da an Münzautomaten keine Sichtprüfung stattfindet, müssen die Falschstücke nur die gleichen technischen Daten wie echte Münzen aufweisen. Häufig wurden einfache Metallscheiben verwendet. Um dem weit verbreiteten Automatenbetrug entgegenzuwirken, entwickelten die Münzämter in Zusammenarbeit mit der Metallindustrie und Automatenherstellern Ende der 1960er Jahre den Dreischichtwerkstoff Magnimat.
Umlauffälschung
Etwas aufwendiger als Automatenfälschungen sind Umlauffälschungen, sie müssen im Alltag zumindest einer oberflächigen Sichtprüfung standhalten. Bei genauerer Betrachtung sind die meisten Umlauffälschungen leicht durch ein falsches Gewicht (anderes Material), fehlende oder nur primitiv angebrachte Rändelungen/Randschriften oder das oft vereinfachte Münzbild zu enttarnen.
Sammlerfälschung
Sammlerfälschungen sind sozusagen die Königsklasse der Fälschungen. Schließlich gilt es hier Kenner und Fachleute zu täuschen. Gleichzeitig sind dies die gefährlichsten Fälschungen, verursachen sie bei Sammlern doch den größten finanziellen Schaden. Einige Fälscher waren so geschickt, daß selbst langjährige Experten heute noch Mühe haben ihre "Münzen" als Fälschungen zu erkennen. Und manche Fälscher sind so berühmt geworden, daß sich ihre Fälschungen zu einem eigenen Sammelgebiet entwickelten.
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